Nur Notbetreuung in Kitas!

In allen Kitas der Kinder im Kiez GmbH findet bis auf Weiteres aus Gründen der Pandemiebekämpfung nur eine eingeschränkte Betreuung statt. 

Infos zur Notbetreuung finden Sie in unserer Rubrik Aktuelles>>>

 

Infos des Berliner Senats zum Thema Corona-Pandemie.

 

 

Kindertagesstätten in Berlin

KIEZMOTTE

Newsletter der Kinder im Kiez GmbH vom 10.04.2020


Aktuell: Drei Fragen zum Gute-Kita-Gesetz

Thema: Der Träger kümmert sich richtig um uns

Meldung: Wasser Marsch!

Hinweis: Bitte Impfpflicht beachten


 

Das Gute-KiTa-Gesetz

Das Gute-KiTa-Gesetz bietet verschiedene Instrumentarien für eine bessere Kinderbetreuung in ganz Deutschland und soll eigenverantwortlich von den Bundesländern gestaltet werden. Da die Berliner Kitas schon gebührenfrei sind, setzt Berlin verstärkt auf die weitere Verbesserung der Kita-Qualität. Wir stellen drei Fragen dazu an Damir Steko, Bereichsleiter Kinder im Kiez:

 

Herr Steko, was bedeutet das Gesetz für das pädagogische Fachpersonal, Kinder und Eltern von Kinder im Kiez?

Zunächst einmal freuen wir uns sehr darüber, dass nun auch die Bundespolitik erkannt hat, wie wichtig es ist, die Qualität der frühkindlichen Bildung weiter zu verbessern und dass dies nicht umsonst zu haben ist.

 

Wie wirken sich die Verbesserungen auf den Kitaalltag aus?

Die zur Verfügung gestellten Mittel tragen zu Verbesserungen in vielen unterschiedlichen Bereichen bei: So benötigen wir ab dem neuen Kita-Jahr nur noch 85 Kinder in einer Kita, um eine volle Leitungsstelle finanzieren zu können. Weitere Mittel fließen in die Verbesserung des sog. Praxisunterstützungssystems, also interne Evaluationen, Fachberatung, Coaching usw. Zudem sollen auch Mittel für die Ausgestaltung von pädagogische Räumen, Barrierefreiheit und Gesundheitsförderung eingesetzt werden. Hier warten wir allerdings noch auf die Ausgestaltung der Förderrichtlinien durch die Berliner Senatsverwaltung.

 

Was ist weiter geplant?

Ganz konkret werden wir zunächst einmal mehr Mittel in das genannte Praxisunterstützungssystem investieren sowie den Leitungsanteil ab dem neuen Kita-Jahr 2020/21 zur Anwendung bringen. Darüber hinaus werden wir die baulichen Mittel beantragen, sobald die Förderrichtlinien durch den Berliner Senat dazu veröffentlicht sind.


 

Der Träger kümmert sich richtig um uns

Gabriele Oehme ist bundesweit als externe Evaluatorin und Auditorin für Kitas tätig. Bei Kinder im Kiez hat sie im Auftrag von »KiQu-Qualität für Kitas« die Kitas im Heidekamp- und Petitweg sowie in der Karl-Vesper-Straße evaluiert. Ein Gespräch über die Vorreiterrolle Berliner Kitas und künftige Herausforderungen.

 

Frau Oehme, sind Berliner Kitas im bundesweiten Vergleich gut aufgestellt?

Der Berliner Senat hat vor über zehn Jahren die bahnbrechende Entscheidung getroffen, alle fünf Jahre eine externe Evaluation mit ausgewählten Qualitätsbereichen – vom Personalmanagement bis zur Konzeption der Kitaarbeit – durchzuführen. Dies ist im Kitagesetz als Pflicht verankert worden, was es vergleichbar so in keinem anderen Bundesland gibt und sich sehr bei der Weiterentwicklung der pädagogischen Qualität bewährt hat. Hinzu kommt, dass der zweite Fünfjahreszyklus bereits auf dem überarbeiteten Bildungsprogramm basiert, das seit 2014 gilt. Deshalb nehmen Berliner Kitas bei der Qualitätsentwicklung eine Vorreiterrolle ein.

 

Was machen sie besonders gut?

In meiner eigenen langjährigen Erfahrung als Pädagogin und Evaluatorin habe ich erlebt, wie sehr sich frühkindliche Bildung in den vergangenen 15 Jahren verändert hat und wie anders die Herausforderungen einer modernen frühpädagogischen Haltung sind. Das kann man bei den Kitas von Kinder im Kiez sehr gut ablesen in der konsequenten Umsetzung des situationsorientierten Ansatzes und der Konzentration auf das Kind und seinen individuellen Fragen und Interessen, aus denen sich die Arbeit mit dem Kind entwickelt. Eine wichtige Grundlage dafür ist das Berliner Bildungsprogramm. Ich halte das für ein sehr gut gelungenes und zeitgemäßes Fach- und Bildungsbuch. Und ich habe sehr das Gefühl, dass die Pädagog/-innen damit arbeiten und es als Leitfaden nutzen, um Bildung zu gestalten und Bildungsprozesse entsprechend initiieren zu können.

 

Was konnten Sie bei der Evaluierung bei Kinder im Kiez feststellen?

Was mich besonders beeindruckt: Ich habe sehr verschiedene Kitas erlebt, was zeigt, dass der Träger sehr verschiedene Profile und Ansätze zulässt. Mein Grundeindruck aus vielen Gesprächen ist, dass der Träger keine Folie über alle Kitas legt mit festen Gestaltungsvorgaben – mit Ausnahme der Grundhaltungen und Qualitätskriterien wie das Arbeiten mit den Bildungs- und Lerngeschichten und dem Portfolio. Jede Kita hat ihr individuelles Profil und ihre Historie.

 

Welche Themen beschäftigen den Träger und die Kitas besonders?

Es gibt ein extrem hohes Engagement von Kinder im Kiez sehr gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Ich habe in den Kitas viel bewusst und klug ausgewähltes Material gesehen, solides und nachhaltiges Mobiliar und tolle Bildungsräume. Es gibt ein gezieltes und gut durchdachtes bauliches Engagement mit einer enorm positiven Wirkung auf Kinder, Eltern und Personal, die bei allen drei Kitas stark ins Gespräch gekommen sind. Wie auch die nachhaltigen Erkenntnisse zu gesunder Ernährung aus dem Projekt »Gemeinsam gesund genießen«. Charakteristisch waren auch die beeindruckend hohe Mitarbeiterzufriedenheit und die Aussage von Leitungen und Pädagog/-innen »Der Träger kümmert sich richtig um uns«.

 

Wie sieht das konkret aus?

Die Gesundheitsfürsorge ist sehr gut alltäglich verankert. Momentan ist sie auch ein großes Thema bei der hohen Personalfluktuation und der hohen Personalbelastung. Das wird weiterhin zukünftig eine Herausforderung sein, die Grenzen der Belastbarkeit gegenüber der Politik deutlich zu machen. Ich wünsche dem Träger sehr, dass er bei seiner Haltung »Qualität statt Quantität« bleiben kann.


 

Wasser marsch!

In der Kita Phantasialand können sich die Kinder auf ein neues Spielgerät im Garten freuen, wenn die Kitaschließung aufgrund der Coronakrise beendet ist. Gefördert von der Arcus GmbH konnte ein Wasserspielplatz mit einsehbarer Wasserlaufstrecke und Sandkästen angeschafft werden. »In den letzten internen Evaluationen haben wir häufig überlegt, wo es noch Veränderungsbedarf im Garten gibt. Für alle Kinder ist der Wasserspielplatz eine tolle Möglichkeit, mit dem nassen Element zu experimentieren«, berichtet Kitaleiterin Franziska Huke. Auch die zunehmende Hitze in den Sommermonaten habe bei der Entscheidung eine Rolle gespielt. Das originelle Spielgerät ist eine Einzelanfertigung der Potsdamer Firma Wildholz aus Robinienholz, das besonders witterungsbeständig und langlebig ist.


 

Masern: Bitte Impfpflicht beachten

Seit dem 1. März 2020 gilt das Masernschutzgesetz, um Schul- und Kindergartenkinder wirksam vor Masern zu schützen. Das Gesetz sieht vor, dass alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beim Eintritt in die Kita die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Masern-Impfungen vorweisen müssen. Der Nachweis kann durch den Impfausweis, das gelbe Kinderuntersuchungsheft oder – insbesondere bei bereits erlittener Krankheit – ein ärztliches Attest erbracht werden. Bitte beachten Sie, dass nichtgeimpfte Kinder vom Besuch der Kita ausgeschlossen werden können. Weitere Informationen auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums 


 

IMPRESSUM

Herausgeber: Kinder im Kiez GmbH, Geschäftsführer: Karsten Tamm, Michael Sadowski, Christian Hubert, Kopernikusstr. 23, 10245 Berlin, www.kinder-im-kiez.de, Telefon: 030. 347476161, Redaktion und Text: Anja Karrasch, Christoph Ziegler

redaktion@kinder-im-kiez.de

 


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