Kindertagesstätten in Berlin

 

Kiezmotte

Newsletter der Kinder im Kiez GmbH vom 04.04.2017


 

AKTUELLE MELDUNGEN

Meine Kita in Berlin – Erzieher gesucht!

Glückwunsch zum Jubiläum

Nur gesund in die Kita!


Kinder im Kiez stellt vor

Neues vom Bau

Karriere in der Kita

Neue Perspektiven für Quereinsteiger

Was uns schmeckt: Süßes Osterbrot

 


 

Liebe Eltern, liebe Mitarbeiter/-innen und Freunde,

die Kiezmotte begleitet Sie mit Informationen und Tipps durch das Jahr, das für Sie hoffentlich gut gestartet ist. Wir freuen uns, den Frühling mit farbenfroh gestalteten Fassaden der Kitas Kiezspatzen, Sonnenkäfer und Kinderträume ­begrüßen zu können. Die Baumaßnahmen mit dem Ziel der energetischen Sanierung der Gebäude wurden durch die große Unterstützung der Bezirksämter Pankow und Lichtenberg-Hohenschönhausen möglich. Noch sind nicht alle Arbeiten abgeschlossen. Für eventuelle Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns bei allen Eltern, Kindern und Kitateams. In unseren Kitas arbeiten bereits viele Quereinsteiger, die die pädagogische Arbeit durch ihre Lebenserfahrung und Kompetenzen bereichern. Warum sich die Sprachwissenschaftlerin Helena Schlett für den Erzieherberuf entschieden hat, lesen Sie in dieser Frühlingsmotte. Ein sonniges Osterfest wünscht Ihnen

KARSTEN TAMM, GESCHÄFTSFÜHRER DER KINDER IM KIEZ GMBH

 


 

Aktuelle Meldungen

Meine Kita in Berlin – Erzieher gesucht!

Für Absolventen der Berliner Fachschulen gab es bei Kinder im Kiez im März eine besondere Aktion. Erstmals haben wir mit einem eigens entwickelten Job-Konfigurator um zukünftige Fachkräfte geworben. Das Ziel: passende Jobs für motivierte Mitarbeiter finden, damit der Berufstart in der Kita gelingt. Sie haben auch Interesse an der Arbeit in der Kita? Informieren Sie sich hier...

 

Glückwunsch zum Jubiläum

Kinder im Kiez sorgt in der frühkindlichen Förderung und Betreuung für beste Bildungschancen. Ohne ­unsere motivierten, qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre dies nicht möglich. Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre langjährige Mitarbeit und Ihren unermüdlichen Einsatz in den letzten 30 Jahren: ­Kathrin Müller, Afrikanische Straße; Diana Mehl­hose, Ötztaler Straße; in den letzten 10 Jahren: Heike ­Nafe, BMFSFJ; Antje Eckert-Weißenfels, Französische ­Straße; Marianne Hahn, Französische Straße; Edeltraut Monika Hartmann, Französische Straße; Birgit Kaliske, Französische Straße; Udo Landsmann, Französische Straße; Katrin Stöckel, Französische Straße; Manuela Kopp (ehem. Krytzner), Petitweg; Katja Klotz, Rheinsberger Straße; Martina Schütz,  Rudower Straße; ­Simone Crnjak, Seestraße.

 

Nur gesund in die Kita!

Wir stellen zunehmend fest, dass Kinder krank in die Kita gebracht werden, was oft eine Kettenreaktion verursacht, in deren Folge andere Kinder und das Kitateam ebenfalls erkranken. Damit ist niemandem geholfen. Deshalb bitten wir alle Eltern, ihrem Kind die Ruhe und Zuwendung zu Hause zu geben, die es zum Gesundwerden braucht. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 


 

Kinder im Kiez stellt vor

Neues vom Bau

Kita Kinderträume, Kita Kiezspatzen und Kita Sonnenkäfer

Das Architekturbüro Kny & Weber­ realisierte für alle drei Kitas die energetische Sanierung. Dach, Fenster und Fassade wurden ­erneuert und gedämmt. Die bunt eingefassten Fenster der neuen Fassade der Kita Kiezspatzen strahlen mit der ersten Frühlingssonne um die Wette. Die Eingangs­situation wurde hier komplett umgestaltet und die Sig­nalisierung angepasst. Begonnen haben die Bauarbeiten 2016 und werden voraussichtlich in 2017 abgeschlossen sein. Wir bedanken uns bei allen Kindern, Eltern und Kitateams für ihre Geduld!

 


 

Karriere in der Kita

Seit April 2008 ist Stefanie Leuschner in der Kita Kinderträume in Lichtenberg tätig. Die studierte Sozialpädagogin startete als Erzieherin, ist nun stellvertretende Leiterin und wird voraussichtlich 2019 die Kitaleitung von Petra Lüdicke übernehmen.

 

Frau Leuschner, wollten Sie immer schon Kita­leiterin werden? Nein, ursprünglich plante ich nur ein Jahr zu bleiben, da ich in die Eltern- und Familien­bildung gehen wollte. Vorher wollte ich praktische ­Erfahrung mit Kindern und Eltern sammeln. Wegen der guten Entwicklungsmöglichkeiten bei Kinder im Kiez habe ich mich dann entschieden zu bleiben.

 

Wie sahen die Aufstiegsmöglichkeiten aus? Ich habe den Facherzieher für Integration gemacht und als eine der ersten Kitas haben wir begonnen mit den Bildungs- und Lerngeschichten zu arbeiten. Das war interessant, den Prozess im Rahmen einer internen Arbeitsgruppe zu begleiten. Hinzu kamen weitere Aufgaben wie die Praktikantenanleitung und die Durchführung der internen Evaluation. Privat habe ich ­berufsbegleitend noch die externe Evaluation nach KiQu und die Ausbildung zum Sozialfachwirt im Kitabereich absolviert. Dafür hat mir der Träger Freiräume bei der Arbeitszeitgestaltung gegeben.  

Sie engagieren sich auch in der internen Weiter­bildung.

 

Was bieten Sie an? Zu den Bildungs- und Lerngeschichten mache ich zusammen mit einer ­Kollegin einen Auffrischungskurs für neue Mitar­beiter. Und im Rahmen der internen Evaluation führe ich Workshops für Kitaleitungen zum Umgang mit dem Datenstick KiQu durch.

 


 

Neue Perspektiven für Quereinsteiger

Mit ihrer Lebenserfahrung und ihren beruflichen Kompetenzen bereichern Quereinsteiger den Kitaalltag. So wie Helena Schlett aus der Kita Sonnenkäfer, die sich nach Sprachstudium und Karriere in der Gastronomie für die Ausbildung zur Erzieherin entschied.

 

Es ist still und es duftet nach Suppe im Treppenhaus der Kita Sonnenkäfer in Pankow. Die Kinder schlafen nach dem Mittagessen und Erzieherin Helena Schlett hat Zeit für ein Gespräch. Ruhig und mit untergeschlagenen Beinen beginnt sie zu erzählen. 2002 kam die 34-jährige aus Mecklenburg-Vorpommern nach Berlin, um deutsche und polnische Sprachwissenschaften zu studieren. Sie ließ sich Zeit, wollte ganz genau wissen, wie Sprache funktioniert. Nach neun Jahren stellte sich für Helena Schlett die Frage nach der beruflichen Perspektive. Klassische Tätigkeitsbereiche wie Journalismus oder Wissenschaft kamen für sie nicht in Betracht. Da die gebürtige Polin während des Studiums bereits viel und gerne in der Gastronomie gearbeitet hatte, blieb sie in diesem Metier und übernahm die Service-Leitung eines Restaurants. Als ihr Sohn auf die Welt kam, war es wegen der abendlichen Arbeitszeiten schwierig, Kind und Beruf unter einen Hut zu bekommen.

 

»Ich saß da mit meinem Kind und dachte: »So kann das nicht weitergehen«. Vor meinem Sprachstudium hatte ich auch mit Grundschulpädagogik geliebäugelt, aber mein Traum war es immer gewesen zum Theater zu gehen. Ich habe angefangen zu überlegen, wie ich meine Interessen mit meiner Mutterrolle verbinden könnte«. Sie fand heraus, dass sie sich als Erzieherin zur Theaterpädagogin weiterbilden konnte. Durch ein Praktikum in der Kita Sonnenkäfer klappte es mit der Bewerbung an der Fachschule Pädalogik. Sie entschied sich für die berufsbegleitende Ausbildung. »Das war perfekt für mich, weil ich gleichzeitig Geld verdienen, mich um mein Kind kümmern und die ­Ausbildung machen konnte«.

 

Von ihren Kolleginnen und Kollegen wurde Helena Schlett als gleichberechtigtes Teammitglied sofort aufgenommen. »Das war toll, dass ich von Anfang an voll mitarbeiten durfte und musste, obwohl ich anfangs kein pädagogisches Wissen und Erfahrung hatte. Aber ich wusste ja schon mit meinen Kindern umzugehen und hatte keine Berührungsängste«, ­erinnert sich die zweifache Mutter. Ihre Mentorin, eine Kollegin aus dem Team, stand ihr während der Ausbildung zur ­Seite und tauschte sich mit ihr und der Fach­schule aus. Erleichternd war auch, dass es im Kitateam ­einige Quereinsteiger gibt, die wie sie vorher schon in ­anderen Berufen tätig gewesen waren.

 

Helena Schletts theoretisches Wissen über Sprache und ihre Lebenserfahrung helfen ihr im Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen und im Umgang mit den Kindern in der Kita. Belastbar, empathisch und flexibel ist sie, wichtige Eigenschaften, die in der Gastronomie genauso gefragt sind wie bei der Arbeit mit Kindern. Da sie erst vor einem halben Jahr die Ausbildung beendet hat, plant sie noch keine Weiterbildung. Das Theater kann noch ein bisschen warten.

 


 

Was uns schmeckt:

Süßes Osterbrot

Charakteristisch für das Osterbrot ist seine ­Süße. Ob geformt zum Hasen, geflochten zum Zopf oder gedreht zum Kranz: Der Fantasie sind ­keine Grenzen gesetzt. Martina Wagner, Bereichs­l­eiterin Küche, und ihr Team backen das süße Brot in der praktischen Kastenform.

 

Zutaten: für 10 Personen
1 Ei und 1 Eigelb,
250 Gramm Mehl,
125 ml Milch,
10 Gramm frische Hefe,
40 Gramm Zucker,
1 halber Teelöffel Salz,
40 Gramm weiche Butter in kleinen Stücken
(plus 1 Esslöffel für die Form),
150 Gramm Studentenfutter, oder Nuss Mischung

 

Zubereitung: Vorteig: Lauwarme Milch mit Hefe,­ ­Zucker, Salz und 100 Gramm Mehl verrühren. Ab­decken und an einem warmen Ort ca. 15 bis 20 Minuten gehen lassen. Dann restliche Zutaten, 150 Gramm Mehl, 1 Ei, 40 Gramm Butter, Studentenfutter oder Nussmischung dazu geben und gut miteinander verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 ­Minuten gehen lassen. Eine Kastenform (20 cm ­Länge) mit Butter fetten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten, zu einer ovalen ­Kugel formen und mit der glatten Seite nach oben in die Form geben. Mit einem scharfen Messer längs einschneiden und mit verquirltem Eigelb dünn bestreichen. Brot im vorgeheizten Ofen bei  180 Grad ca. 20 bis 30 Minuten backen. In der Form abkühlen lassen, dann stürzen. Das Brot schmeckt am besten mit Butter bestrichen, sowie mit Marmelade oder Honig.

 


 

Impressum

Herausgeber: Kinder im Kiez GmbH, Geschäfts-
führer: Karsten Tamm, Michael Sadowski, Christian Hubert, Kopernikusstr. 23, 10245 Berlin, www.kinder-im-kiez.de, Telefon: 030. 347476161, Redaktion und Text: Anja Karrasch, Christoph Ziegler, redaktion@kinder-im-kiez.de, Fotos: Christoph Eckelt, Lena Giovanazzi

 

 

Kiezmotte Archiv

 

 

 

Wir setzen Cookies auf dieser Website ein, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Nutzung der Website ermöglichen.
Wir setzen Cookies auf dieser Website ein, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Nutzung der Website ermöglichen.